Wohnmobil überladen oder doch lieber vorplanen?

Der nächste Camping-Urlaub mit der Familie steht an und alle sind drauf und dran, ihre Sachen zu packen. Wer denkt sich beim Kofferpacken nicht “Ach, man könnte es ja gebrauchen, es nimmt schon kein Platz weg”? Aber Achtung – verzichten Sie lieber auf unnötig belastendes Gepäck! Nach dem Urlaub stellen wir dann sowieso meistens fest, dass 30% unseres Gepäcks unberührt geblieben ist. Wer mit dem Wohnmobil in den Urlaub startet, sollte hier besonders vorsichtig sein. Wer sich nicht rechtzeitig über das maximale Zulassungsgewicht erkundigt, für den kann die Reise ein schnelles (und teures!) Ende haben. Da wir Menschen dazu neigen, viel zu viel Gepäck mitzunehmen, zieht die Polizei immer mehr PKWs und Wohnmobile aus dem Verkehr, um diese auf Ladungssicherung und Überladung zu prüfen. Ist Ihr Wohnmobil überladen, muss in Deutschland mit Bußgeldern von bis zu 235€ gerechnet werden. Zudem kann es passieren, dass die Reise beendet werden muss und das Wohnmobil nicht erneut in Fahrt gesetzt werden darf. Abhängig von der Höhe der Überladung kann die Polizei erlauben, dass Sie überschüssiges Gewicht aus Ihrem Fahrzeug entfernen – die Buße muss aber dennoch gezahlt werden. Werden Sie auf einer Autobahn mit Überladung erwischt, ist die schlechte Miene garantiert. Hier darf kein Gewicht entfernt werden und Sie können mit weiteren Kosten für einen Abschleppdienst rechnen. Die Strafen im Ausland können sogar noch höher ausfallen. In Frankreich zum Beispiel müssen Sie bis zu 1.500€ zahlen, wenn Ihr Wohnmobil überladen ist. Packen Sie für den nächsten Ausflug also lieber mit klarem Verstand und verzichten Sie auf die “Ich-könnt-es-ja-gebrauchen”-Gegenstände. Legen Sie sich im Urlaub lieber noch ein kleines Andenken zu und vermeiden einen schlechten Start in den Urlaub. Es geht schließlich um Entspannung und Erholung, wer möchte sich hier über Geldstrafen den Kopf zerbrechen?

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